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Leben, Reisen und Geniessen in China

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Shrimp My Phone

Februar 12th, 2008

Das „Pimpen“ von Gegenständen des täglichen Gebrauchs erfreut sich grosser Beliebtheit in China. „Pimpen“, meine der zeitgeistig wertvollen TV-Sendung „Pimp My Ride“ unkenntlichen Leserinnen und Leser, bezeichnet das optische Aufmotzen eines Gegenstandes. In „Pimp My Ride“ werden Autos gepimpt, man kann aber auch Flugzeuge oder Motorräder pimpen.

Oder Taschenrechner, wovon ich mich auf einem Shanghaier Trödelmarkt überzeugen konnte.

Richtig populär ist in China das Pimpen von Mobiltelefonen. Die Handys der Teenager sind mit Strasssteinchen übersät, es gibt sogar Firmen, die hochprofessionell Telefone pimpen und ihre gelungensten Exponate in Vitrinen zur Schau stellen.

Mir persönlich gefällt eine etwas weniger extravagante Variante des Shanghaier „Phone Pimping“ viel besser: Die Anhänger. In China gibt es so ziemlich jedes Statement als Handy-Anhänger zu kaufen, vom Emblem des Lieblings-Fussballvereins über sämtliche Tierkreiszeichen in Jade bis hin zu blinkenden Videospielfiguren.


Für Zocker: Ma-Jiang-Anhänger


Für Gamer: Zelda-Anhänger

Mit diesen 0815-Exemplaren habe ich mich natürlich nicht abgegeben, liebe Leserinnen und Leser. Anstelle dessen präsentiere ich Ihnen die offizielle Chinablog-Top-3 der absurdesten Handy-Anhänger.

Platz 3:


Für Geniesser: Schoko-Anhänger

Platz 2:


Für Vielfrasse: Speck-Anhänger

Platz 1:


Für Fischers Fritz: Shrimp-Anhänger

Die Stimme vom Boss im Ohr, während Gregor, die Garnele das Ohrläppchen kitzelt?

Priceless.

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